Faszien/fasziale Behandlung

Die Faszien waren lange Zeit ein unbeachteter anatomischer Teil des menschlichen Körpers. Eigentlich nichts Neues, doch seit einigen Jahren hat man dem Thema Faszien und Bindegewebe viel Bedeutung geschenkt.

Wir haben uns auf das Thema Faszien und fasziale Behandlung im Laufe vieler Jahre praktischer Berufserfahrung spezialisiert. Über 90% unserer täglichen Arbeit liegen in der faszialen Behandlung.                                                                                         

Rund 1/4 der deutschen Bundesbürger leiden regelmäßig unter Rückenschmerzen. Nach unseren eigenen Erfahrungen sind bei ca. 90% der Betroffenen die Faszien der Auslöser für quälende undefinierbare Schmerzen. Besonders häufig betroffen sind der LWS-Bereich/unterer Rücken, Hüfte, aber auch die Schulter/Arm-Region sowie Beine/Knieschmerzen.

Faszien Definition

Faszie (lat. fascia) bedeutet Verbund, Bündel oder Band. Man definiert Faszien als kollagenes Bindegewebsnetzwerk, das zu 70% aus Wasser besteht. Dieses faserige Netz durchzieht und umhüllt den gesamten Körper – jeden Muskel, jedes Gelenk, jedes Organ – ja sogar jede Zelle. Wie ein Spinnennetz verlaufen die Bindegewebsfasern kreuz und quer durch unseren Körper und kommunizieren miteinander. Sie sorgen dafür, dass alles in unserm Körper miteinander verbunden ist. Auch Bänder und Sehnen zählen zu den „tiefen Faszien“, Faszien haben also unterschiedliche Strukturen.

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prozentualer Anteil faszialer Behandlungen unserer täglichen Arbeit ...

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prozentualer Anteil faszial bedingter Beschwerden aus unserer praktischen Erfahrung ...

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Schmerzreduktion nach faszialer Behandlung

Fasziale Behandlung – verklebte Faszien lösen

Bei der faszialen Behandlung werden die Fasern, die unter einer enormen Spannung stehen, mit einer speziellen „Massagetechnik“ behandelt, sodass Kraft, Ausdauer, Energie und Stoffwechsel von Muskulatur und Gelenken wieder gewährleistet sind.

Denn der Zustand der Faszien hat Einfluss auf unsere Körperhaltung, Bewegungsverhalten und Schmerzwahrnehmung. Denn durch die genannten Faktoren kann das Fasziengewebe auf Dauer „verkleben“. Es verliert an Beweglichkeit und Elastizität, später kommt es zu starken Schmerzzuständen.

Auf Wunsch erhalten Sie bei uns auch eine umfassende Beratung über präventive Maßnahmen, Naturheilverfahren, wie Sie Ihre Faszien pflegen können und was Sie in Ihrem Alltag selbst nachhaltig für gesunde Faszien tun können.

Den Link zur Naturheilkundeberatung finden Sie hier

Verklebte Faszien können Weichteilschmerzen verursachen bei:

 

 

 

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Gicht
  • Fibromyalgie
  • Rückenschmerzen
  • Ischiaserkrankungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Bandscheibenproblemen
  • Tennisarm, Golferarm, Mausarm
  • Gelenkbeschwerden (Knie, Hüfte, etc.)

Ich komme seit ca. zwei Monaten zu SiJuMa, da ich sehr starke Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich hatte. Dank Simone ist es jetzt fast weg und die fachkundigen Faszien-Massagen tun mir auch sehr gut. Möchte es nicht mehr missen und bedanke mich dafür.

Sabine aus Karlsruhe, im April 2018

Nach 4 Jahren Schmerzen, endlich Erlösung. Ich bin total begeistert- Vielen Dank!!
Kann diese Praxis nur jedem empfehlen.

Simona aus Baden - Baden, im Oktober 2017

Meine erste fasziale Behandlung heute bei SiJuMa:

Direkt nach der Behandlung fühlte ich mich wie „geheilt“. Meine Beine waren durchblutet und fühlten sich fest an. Das Bindegewebe war straff und beim Laufen fühlte ich mich leichter – als hätte ich 5 kg weniger zu tragen. Mein Wohlbefinden war gigantisch. Ich bin so begeistert, was schon eine Behandlung für eine positive Auswirkung hat. Ich bekomme ein neues Gefühl meinen Körper wahrzunehmen. Ich kann es Jedem weiter empfehlen.

Julia aus Karlsruhe am 08.07.2016:

Vielen Dank ihr Lieben. Fühle mich wie neu, danke auch für die tolle Beratung.

 

Pasquale aus Bretten, im Oktober 2015

Neulich war ich „spontan“ bei einer Thailändischen Massage. Alles war gut, bis es plötzlich laut in meinem Kreuz krachte. Ich bin bis ins Mark erschrocken. Mit der Masseuse konnte ich nicht sprechen, Sie konnte kein deutsch oder englisch.
Lieber Jürgen, liebe Simone. Ich gehe nie wieder fremd! Herzlichen Dank für die geniale Behandlung, ganz ohne knacken.

Petra aus Karlsruhe, im Juni 2015

Funktion der Faszien

Faszien haben unglaublich viele Funktionen. Sie schützen wichtige Gefäße, Nerven, Gehirn und Organe. Sie dienen als Stützfunktion für Knochen, Gelenke, Knorpel, Bänder, Sehnen und stabilisieren diese. Das gibt dem Körper Halt und Form. Durch ihre Elastizität wirken Faszien wie Stoßdämpfer beim Auto: d.h. sie können höhere Belastungen und Stöße leicht abschwächen und abdämpfen. Je elastischer das Bindegewebe ist, desto mehr Kraft kann bei Bedarf übertragen werden. Das Netzwerk ist auch wichtig für unsere Abwehrfunktion, denn in der Matrix befinden sich wichtige Abwehrzellen des Immunsystems, die dafür sorgen, dass Bakterien und Keime unschädlich, und Abfallstoffe abtransportiert werden. Des Weiteren dient es als „Schmiermittel“ von Knorpel und zum Gleiten von mehreren Faszienschichten. Sogar bei der Wundheilung spielen Faszien eine wichtige Rolle, da Bindegewebszellen mehr Kollagen produzieren müssen, um die Wunde zu schließen. Überdies befinden sich unzählige Nervenenden und Schmerzrezeptoren in den Faszien, die unserem Körper als „internes Kommunikationssystem“ hilft.

Gefährdung der Faszien

  1. Berufsbedingter Stress, Anspannung, Sorgen, Ängste und andere mentale Belastungen
  2. Übersäuerung und Stoffwechselstörungen Ernährungsberatung
  3. Mangel an speziellen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen
  4. Zu wenig Trinkmenge
  5. Bewegungsmangel und Fehlhaltungen
  6. Aber auch Extremsport
  7. Umwelteinflüsse

Faszienpflege in 10 Punkten

  1. Fasziale Behandlung in regelmäßigen Abständen
  2. Bewegung – aber ohne große Belastung, weiche komplexe Bewegungen
  3. Einseitige Haltung, Fehlhaltung sowie Überlastung vermeiden
  4. Schonhaltung vermeiden – werden Sie aktiv
  5. Immer Aufwärmen (Sport, Tätigkeiten)
  6. Tägliches Stretching und Dehnübungen, oder Yoga
  7. Optimierte Ernährung, ausreichende Trinkmenge, Stoffwechselaktivierung, Mineralstoffzufuhr
  8. Entspannungstechniken und Ordnungstherapie Entspannung
  9. Ausreichend Schlaf
  10. Vorsicht mit laienhaftem „Rollen“ der Faszien, was unserer Meinung nach nicht für Jeden geeignet sind.